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| Band-Info |
| Herkunftsort: | Los Angeles |
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| Aktuelles Line-Up |
| Greg Graffin |
Gesang |
| Brett Gurewitz |
Gitarre |
| Greg Hetson |
Gitarre |
| Brian Baker |
Gitarre |
| Jay Bentley |
Bass |
| Brooks Wackerman |
Schlagzeug |
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| Bad Religion |
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BAD RELIGION werden 1980 in Los Angeles vom damals erst 16jährigen Sänger Greg Graffin gegründet. Zusammen mit Gitarrist Brett Gurewitz, Jay Bentley (Bass) und Jay Ziskrout (Drums) spielt der Teenager die selbstbetitelte Debüt EP ein, die in der noch jungen amerikanischen Punkszene wie eine Bombe einschlägt. Die Scheibe erscheint 1981 auf dem eigenen Label Epitaph, welches von diesem Zeitpunkt an von Gurewitz betreut wird. Mit diesem Erfolg (und mit dem neuen Drummer Pete Finestone) im Rücken geht die Rasselbande sofort wieder ins Studio, um ihr erstes Album „How Could Hell Be Any Worse ?“ einzuspielen, welches ein Jahr später erscheint und innerhalb eines Jahres mehr als 10,000 mal verkauft wird – für damalige Verhältnisse eine kleine Sensation. Der Sound ist zwar immer noch realtiv roh und ruppig, hat sich aber im Vergleich zur EP schon deutlich weiterentwickelt und deutet an, zu welchen Großtaten die Truppe in der Zukunft noch fähig sein wird. Der Redd Kross und Circle Jerks Gitarrist Greg Hetson steuert für den Klassiker „Part III“ ein Solo bei, steigt aber aufgrund seiner anderen Tätigkeiten noch nicht in die Band ein.
Zu diesem Zeitpunkt stehen eigentlich alles Zeichen auf Sturm, bis Brett den schweren Fehler macht, Greg Graffin für Synthesizer Sounds zu begeistern. Das nächste Album „Into The Unknown“ von 1983 leidet schwer unter diesen Einflüssen, denn mit melodischem Punk Rock hat dieses Machwerk wirklich fast nichts mehr zu tun. Die Fans suchen logischerweise in Scharen das Weite, ebenso wie Basser Bentley, der schon bei den Aufnahmen in den Sack haut und bei Wasted Youth anheuert.
Nach dem Megaflop löst sich die Band frustriert auf und geht anderen Projekten nach. BAD RELIGION sind eigentlich schon Geschichte, aber Greg Hetson überredet Graffin dann doch, die Truppe wieder auferstehen zu lassen. In der Besetzung Graffin/Hetson/Gallegos/Finestone erscheint 1984 die „Entschuldigungs“-EP „Back To The Known“, welche alle Trademarks der Band enthält und das Interesse an der Truppe wieder größer werden läßt. Dennoch dauert es ganze vier Jahre, bis das nächste Album „Suffer“ erscheint. Mittlerweile sind sowohl Gurewitz als auch Bentley zurückgekehrt, und die Combo agiert zu ersten Mal in einer Fünfer-Besetzung. „Suffer“ wird genauso wie „No Control“ (1989) ein echter Meilenstein und etabliert BAD RELIGION endgültig an der Spitze der Punkszene. Die Vereinigung der begnadeten Songwriter Graffin und Gurewitz, die vor allem bei den Lyrics ein Meisterwerk nach dem anderen veröffentlichen, ist von nun an von niemanden mehr zu schlagen. Die Alben werden im Laufe der Zeit etwas melodiöser, verlieren aber nie ihren Speed und die geballte Power. „Against The Grain“ (1990) und „Generator“ (mittlerweile mit Drummer Bobby Schayer; 1992) avancieren ebenfalls zu Klassikern. Zwischendurch erscheint 1991 die Compilation „80-85“, die logischerweise die Songs dieser Phase enthält, das unsägliche „Into The Unknown“ Desaster aber gottlob ausspart.
Das nächste Scheibe „Recipe For Hate“ scheint ein wenig von aktuellen Musikströmungen beeinflußt, da sie stellenweise recht noisig und ungehobelt klingt. Trotzdem behält die Platte den roten Faden und hat mit „American Jesus“ einen der größten Band Hits überhaupt an Bord. Die Truppe wechselt daraufhin zum Major Sony und bringt mit „Stranger Than Fiction“ die vielleicht beste Scheibe der Bandgeschichte heraus. Den Jungs natürlich der totale Ausverkauf vorgeworfen, was sich letztendlich aber selbstverständlich als Unfug herausstellt. Dennoch bringt der Wechsel eine fatale Folge mit sich, denn mittlerweile ist Brett’s Label Epitaph richtig groß und hat mit Bands wie The Offspring und Green Day absolute Megaseller am Start. Brett steigt letztendlich aus und veröffentlicht 1995 die Compilation „All Ages“, welche die größten Hits der Truppe noch mal zusammenfaßt.
Sein Nachfolger wird Brian Baker, der für den Job bei BAD RELIGION sogar Angebote von R.E.M. und Guns N’Roses in den Wind schlägt. Obwohl Brian handwerklich sicherlich ein ganz Großer ist, kann er Brett beim Songwriting in keinster Weise ersetzen. Die nächste Platte „The Gray Race“ kann dieses Manko noch kompensieren (u.a. durch den Überhit „Punk Rock Song“), aber spätestens beim 98er „No Substance“ merkt man der Truppe deutliche Auflösungserscheinungen bei den Songstrukturen an. Live kommt die Band zwar immer noch gut an (am 97er Livealbum „Tested“ nachzuhören), aber der totale Absturz erfolgt dann durch das hoffnunglos uninspirierte 2000er Werk „The New America“, welches die Band auch kommerziell unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückholt, denn mittlerweile muß die Truppe sogar schon den Vorkasper für Kindergartenbands wie Blink 182 machen. Der einzig richtige Schritt ist daher die Wiedervereinigung mit Gurewitz und Epitaph, die im wieder erstklassigem Album „The Process Of Belief“ (2002) gipfelt. Durch Brett’s Rückkehr hat die Combo mittlerweile drei Gitarristen, was für eine Punkband natürlich mehr als befremdlich ist, aber dennoch gut funktioniert. An den Drums sitzt neuerdings Brooks Wackerman von den Suicidal Tendencies, der der Scheibe noch mal zusätzliche Power einflößt. Bobby Schayer dagegen muß nach einer Schulterverletzung seine Drum Sticks für immer ruhen lassen. Anfang 2002 erscheint dann noch die absolut überflüssige Kopplung „Punk Rock Songs“, welche die wenigen guten Songs der Sony-Ära und ein paar Live-Takes enthält.
Nachdem das Flaggschiff der US Punk Szene nun wieder auf Kurs ist, erwartet die Welt gespannt den neuen Longplayer „The Empire Strikes First“, welcher im Juni erscheinen soll.
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Bad Religion New Maps Of Hell |
| Punk |
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Bad Religion The Process Of Belief |
| Punk |
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Bad Religion Punk Rock Songs |
| Punk |
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Bad Religion No Substance |
| Punk |
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Bad Religion The Gray Race |
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Bad Religion Stranger Than Fiction |
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Bad Religion Recipe For Hate |
| Punk |
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Bad Religion Generator |
| Punk |
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Bad Religion Against The Grain |
| Punk |
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Bad Religion No Control |
| Punk |
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Bad Religion How Could Hell Be Any W.. |
| Punk |
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| Diskographie |

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Bad Religion The Dissent Of Man |
| 2010 |

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Bad Religion New Maps Of Hell |
| 2007 |

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Bad Religion The Process Of Belief |
| 2002 |

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Bad Religion Punk Rock Songs |
| 2002 |

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Bad Religion The New America |
| 2000 |

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Bad Religion No Substance |
| 1998 |

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Bad Religion Tested |
| 1997 |

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Bad Religion The Gray Race |
| 1996 |

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Bad Religion Stranger Than Fiction |
| 1994 |

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Bad Religion Recipe For Hate |
| 1993 |

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Bad Religion Generator |
| 1992 |

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Bad Religion 80-85 |
| 1991 |

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Bad Religion Against The Grain |
| 1990 |

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Bad Religion No Control |
| 1989 |

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Bad Religion Suffer |
| 1988 |

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Bad Religion Back To The Known (EP) |
| 1984 |

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Bad Religion Into The Unknown |
| 1983 |

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Bad Religion How Could Hell Be Any W.. |
| 1982 |

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Bad Religion Bad Religion (EP) |
| 1981 |
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