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| Aktuelles Line-Up |
| Peter Tägtgren |
Gesang Gitarre |
| Andreas Holma |
Gitarre |
| Mikael Hedlund |
Bass |
| Reidar "Horgh" Horghagen |
Schlagzeug |
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| Hypocrisy |
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Hypocrisy startete Anfang der Neunziger als Einmannprojekt von Peter Tägtgren, das mit den geeigneten Musikern dann schnell eine komplette Band wurde, wobei Peter die ganze Zeit der kreative Kopf war und so gut wie alle Songs selbst austüftelte. Nach diversen Demos kam die Band dann bei Nuclear Blast unter Vertrag und veröffentlichte 1992 "Penetralia", ein Deathmetal-Hammer, wie er im Buche steht. (Schliesslich war das in Schweden schon fast Tradition...)
Schnell wurden die Fans aufmerksam und Hypocrisy nahm einen festen Platz in der Szene ein. Mit späteren Alben allerdings veränderte sich der Sound der Band zunehmend von Release zu Release, da Peter wohl nichts so sehr hasst, wie auf der Stelle zu treten. Diverse Einflüsse aus anderen Stilrichtungen wie Gothic-, Melodic-, oder Blackmetal fanden Einzug in das Klangbild der Band und verwirrten wahrscheinlich die alten Fans. Aber man kümmerte sich eigentlich nicht um irgendwelche Regeln, sondern zog konsequent sein Ding durch, was den Sound besonders einzigartig machte.
Mit "Abducted" kamen 1996 dann erstmals Lyrics über Aliens und Konsorten zum Tragen und man löste sich von den klischeehaften Satanshuldigungen. Ein klares Zeichen, dass man sich vom puren Deathmetal wegbewegte. Verschiedene Stimmlagen des Sängers und wunderbare Melodien, die total harmonisch ins Gesamtklangbild integriert waren, wurden ihr Markenzeichen.
Mit dem Release von "The Final Chapter" sollte 1997 eigentlich das Kapitel Hypocrisy abgeschlossen werden, da Peter einfach nicht genug Zeit zum Produzieren, Songschreiben und für seine Sideprojekte hatte und ausserdem Spannungen zwischen den Mitgliedern entstanden waren. Aber glücklicherweise rauften sie sich nochmal zusammen und veröffentlichten ihr selbstbetiteltes Album (welches ursprünglich "Cloned" heissen sollte). Damit war der endgültige Schritt vom Deathmetal zum schwerbeschreibbaren Melodic-Black-Doom-Metal getan und dies war auch das erste Album, in dass man sich erstmal hereinhören musste, bevor man es geniessen kann. Aber Hypocrisy haben keinesfalls an ihrer Härte verloren, wer sie einmal live gesehen hat, der wird mir das bestätigen.
Eine Überaschung war dann auch das nur kurze Zeit darauf folgende Album "Into The Abyss", welches die alten und neueren Stilelemente der Band in fast perfekter Form vereinigt und zeigt, dass HYPOCRISY noch lange nicht zum alten Eisen gehören.
Kurze Zeit später erschien dann das erste Best-Of-Album der Band, dessen Songauswahl von den Fans durch Abstimmungen zusammengestellt wurden. Erstaunlicherweise ergab dieses Voting fast auf den Song genau die übliche Setlist bei den Konzerten, so dass sich hier scheinbar Band und Fans einmal einig waren.
Etwas weniger auf der gleichen Wellenlänge schwommen Fans und Band dann allerdings mit dem Release von "Catch 22" im Jahre 2002, denn die deutlich spürbaren Einflüsse von Peters erfolgreichem Nebenprojekt PAIN stiessen vielerorts auf kritische Stimmen, weil viele Fans diese Entwicklungsrichtung nicht unbedingt begrüssten.
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Hypocrisy Hell Over Sofia - 20 Year.. |
| Melodic Death Metal |
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| Diskographie |

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Hypocrisy Hell Over Sofia - 20 Year.. |
| 2011 |

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Various Artists Party.San Festival DVD 2.. |
| 2007 |

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Hypocrisy The Arrival |
| 2004 |

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Hypocrisy Inferior Devoties |
| 1994 |

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Various Artists Nuclear Blast Sample 4 .. |
| 1992 |
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