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Ct.Metus
Ex-Mitarbeiter
 9 Punkte
Sind wir mal ehrlich: Wenn ein Name, wie SETHERIAL im Raum steht, stellt keiner mehr große Fragen. Sofort weiß jeder, dass es sich hier um eine der drei Black Metal-Größen Schwedens handelt. Und wenn es dann nach vier Jahren endlich wieder neues Material der Jungens gibt, werde ich bestimmt nicht der einzige sein, der es mit Vorfreude und Spannung erwartet. Doch halt: wurde man nicht zu oft schon besonders von großen Bands irgendwann mal enttäuscht? Kann es denn sein, dass SETHERIAL mit ihrem sechsten Album "Ekpyrosis" plötzlich nur noch mit ganz lauwarm Wasser kochen? Oder macht man den altbewährten Stil mit zu vielen Experimenten kaputt? Na, wir werden sehen.

Legt man die CD in den handelsüblichen Player und drückt auf die "Play"-Taste, wird man mit dem Opener "A World in Hell", der übrigens direkt und kompromisslos durchprügelt, merken, dass Kraath und Co. sehr wohl experimentierfreudig waren. Die Atmosphäre, die SETHERIAL bislang immer erschufen, bleibt größenteils durch melodische und hasserfüllte Riffs, wie man sie von der Band halt kennt, erhalten. Ferner finden sich jedoch neben dem flächigen Geschredder technische Spielereien mit Dissonanzen und verrückteren Rhythmen, die etwas mehr Biss in die Songs bringen. So paart man altbewährtes mit neuem, und ich muss sagen: es funktioniert ausgezeichnet! Hätte man nach "Death Triumphant" davon ausgehen können, dass SETHERIAL ihrem Stil ewige Treue geschworen haben, so zeigt das Gespann mit "Ekpyrosis", dass sie zu den Bands gehören, die sich an Neuland heran wagen, ohne dabei ihren roten Faden zu verlieren.

Ja, gibts an der Platte denn überhaupt was auszusetzen? Im großen und ganzen denke ich nicht. Manch einer würde vielleicht den sehr fetten und etwas sterilen Sound bemängeln, den man von SETHERIAL bislang vielleicht nicht so gewohnt war. Zum Stil, muss ich aber sagen, passt dieser wie die Faust auf's Auge!

Nun, dass die Band kein zweites "Nord" oder "Lords Of The Nightrealm" mehr herausbringen wird, wird jedem klar sein. "Ekpyrosis" kommt dem aber - für meinen Geschmack - doch sehr nahe, wobei man sich hier auf einer etwas anderen Ebene bewegt. Das Album ist also ein gelungenes Werk und zeigt, dass SETHERIAL noch längst nicht eingerostet sind und sich weiterhin zum Triumvirat des Schweden Schwarzstahls zählen dürfen.
07.07.10 · 1123x gelesen 2 Kommentare


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Setherial - Ekpyrosis

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CD-Info
Genre: Black Metal
Label: Regain Records
Format: CD
Release: 11.06.2010
Spielzeit: 44:39 min

Tracklist
1.  A World In Hell 05:02
2.  Ekpyrosis 03:53
3.  The Mournful Sunset Of The Forsaken 05:10
4.  The Devouring Eye 06:42
5.  Subsequent Emissions From A Frozen Galaxy 03:54
6.  Thoughts Of Life They Wither 07:31
7.  Celestial Remains Of The Cosmic Creation 04:22
8.  Enemy Of Creation 08:05


Diskographie
Setherial - Ekpyrosis
Setherial
Ekpyrosis
2010
Various Artists - Party.San Festival DVD 2006 (DVD)
Various Artists
Party.San Festival DVD 2..
2007
Setherial - Death Triumphant
Setherial
Death Triumphant
2006
Setherial - From The Ancient Ruins
Setherial
From The Ancient Ruins
2003
Setherial - Endtime Divine
Setherial
Endtime Divine
2003
Setherial - Hell Eternal
Setherial
Hell Eternal
1999
Setherial - Lords Of The Nightrealm
Setherial
Lords Of The Nightrealm
1998
Setherial - Nord
Setherial
Nord
1996
Setherial - För Dem Mitt Blod
Setherial
För Dem Mitt Blod
1995
Setherial - A Hail To The Faceless Angels
Setherial
A Hail To The Faceless A..
1994

Konzertberichte
Party.San 2006
Bad Berka, Festivalgelände
10.08.2006

Band-Info
Setherial
Info-Seite

Setherial
Band-Homepage
http://www.setherial.com/


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