User-Login
Login:

Passwort:

Kategorien


Michael Hahn [mih]
Experte für schickes Geboller
 7 Punkte
Die Benelux-Länder haben sich ja in den letzten Jahren zu einer kleinen Death/Grind-Hochburg hochgearbeitet. Wenn man da an Ochsen wie ABORTED, LENG TCH'E, ASPHYX oder EMETH denkt, ist es doch schwer geworden, sich neben solchen Bands als eher kleine Schmeißfliege zu etablieren. Trotzdem gibt es viele Bands, die sich an diesen Olymp wagen, und eine davon ist VERMIN. Mittel zum Zweck hierbei ist ihr neuestes Werk "Define: Devine".

Das Quintett aus dem niederländischen Breda treibt bereits seit 2002 sein Unwesen und hat zuvor zwei weitere Alben sowie diverses Demo-Material an den Mann gebracht. "Define: Devine" ist demnach das magische dritte Album, mit dem die Jungens vielleicht ihren Hattrick schießen können - hierfür muss aber die Musik überzeugen!

Musikalisch sind die Klänge, die dem Hörer auf dem Album geboten werden, eindeutig dem technischen Death Metal zuzuordnen, mit einer guten Prise Brutalität. Dabei verwenden die Burschen verschiedene Techniken, wie Rhythmus-Wechsel oder kleine Solo-Einsprengsel, um die Musik abwechslungsreicher zu gestalten. Gerne werden dann auch mal Taktwechsel vorgenommen, um die Musik noch weniger einheitlich zu halten. Das Tolle dabei ist, dass die Songs dadurch zwar noch eingängig sind und jeden Kopf sofort zum bangen bringen, sich aber nicht zu schnell abnutzen. VERMIN spielen also brutal, schnell und technisch, aber so, dass man den Taschen- oder programmierfähigen Grafikrechner ruhig in der Schultasche lassen kann.

Die Stimme von Sänger Laurens haut mich persönlich jetzt nicht wirklich vom Bürohocker, hier hätte man für meine Verhältnisse noch mehr herumzaubern können. Auch der Sound erfüllt zwar definitiv seinen Zweck und präsentiert das Songmaterial in transparentem und dennoch fettem Gewand, lässt aber wenig Platz für Wiedererkennungswerte. Schade!

Im Endeffekt leisten VERMIN solide Arbeit, an der man an manchen Stellen sicher noch hätte schleifen können, um aus "Define: Devine" wirklich ein unverwechselbares Werk zu machen. An und für sich bricht sich der Otto-Normal-Death Metaler aber kein Bein, wenn er bei dieser Platte einen Blindkauf riskiert. Denn dick auffe Fresse gibt's hier definitiv!
10.02.10 · 312x gelesen 0 Kommentare


Userwertung
7.00 Punkte (1 Stimmen)

Deine Wertung
Um selbst eine Bewertung abzugeben, musst du dich zunächst registrieren!

Vermin - Define : Divine

Shopping
Gebraucht: CD 9,99 €
Marketplace: CD 11,73 €
Amazon: CD 18,99 €

CD-Info
Genre: Death Metal
Label: Deity Down Records
Format: CD
Release: 19.10.2009
Spielzeit: 38:24 min

Tracklist
1.  Inferiorganism 03:32
2.  Define : Divine 04:09
3.  Imminent Perfection 02:57
4.  Synthetic Reality 02:40
5.  I Walk Among You 05:39
6.  Idolize The Poisonous 04:09
7.  Nucleus 04:37
8.  Surrounded By The Silent 02:07
9.  The Inner Anomaly 05:00
10.  Supremechanism 03:34


Diskographie
Vermin - Define : Divine
Vermin
Define : Divine
2009
Vermin - A Nihilistic Swarm
Vermin
A Nihilistic Swarm
2006
Vermin - Solypsis
Vermin
Solypsis
2003

Band-Info
Vermin
Info-Seite

Vermin
Band-Homepage
http://www.vermin.tk


4 Mitglieder online    48 Gäste online