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Dildoalarm in der Blutkammer. 3 hormonell gestörte Hobbymusikanten und ihr elektronischer Spielkamerad präsentieren uns auf „Mainstream Commercial Nihilism“ eine reichliche halbe Stunde Death Metal Gemetzel mit Ausflügen Richtung Grind, Rock und Sepultura / Machine Head Groove Kram. Klingt an sich nicht weiter spektakulär und präsentiert sich genau so.
Fängt die Scheibe noch recht interessant mit K.O.V.D.s Version des amerikanischen Death Grinds an, verflacht die ganze Angelegenheit zusehens. Der erste absolute Tiefpunkt ist Titel 7 „K.O.V.D.“, ein schlimmer Sepultura Rip Off, der zwar lustig gemeint, jedoch nur einfältig ist. Das beginnt schon mit dem Intro „Mutter Beimer, Fick mich…“ … die Deutschen, das Volk der Dichter und Denker…. In Verlaufe des Albums müssen Turbonegro auch noch dran glauben.
Was bleibt ist eine typische, überaus durchschnittliche Demoproduktion, die genauso klingt, wie sich die gesamte Band präsentiert: flach und eindimensional.
Die Thematik ist Geschmacksache. Daher lasse ich das bei der Bewertung außen vor, trotzdem bleiben nicht mehr als 4 Punkte übrig.
Was mich neben der Austauschbarkeit der Musik am meisten stört, ist, dass mangelnde Kreativität durch Pseudolustigkeit und postpubertären Westbürgerhumor kaschiert werden soll. Ich finde das nur peinlich, aber ich bin auch gelernter Ostbürger.
Leute, die sich dem hochintelligenten Humor von J.B.O. oder den der EXCREMENTORY GRINDFUCKERS nicht entziehen können, können hier sicher das eine oder andere Mal schmunzeln.
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