The Creepshow & Bloodsucking Zombies From Outer Space

The Creepshow & Bloodsucking Zombies From Outer Space

Bloodsucking Zombies From Outer SpaceThe Creepshow
Chemnitz, AJZ
20.10.2008
Es ist wieder Montag, wir sind immer noch in Chemnitz und eine Woche nach dem erfolgreichen Konzert mit THE GENERATORS, THE GRIT und THEE MERRY WIDOWS dürfen THE CREEPSHOW und die BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE zeigen, dass sie auch was drauf haben. Eine Band weniger und unbekanntere Bands bedeuten das Schrumpfen des Eintrittspreises von 10€ in der Vorwoche auf freundliche 7€ an diesem Abend.

Beginnen dürfen BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE, bei denen Sänger Dead "Richy" Gein auch gleichzeitig das Schlagzeug bedient. Und nicht nur weil er dahinter steht, sondern auch vom Gesang, erinnert er an Bela B. von DIE ÄRZTE. Die vier Wiener bieten dem Publikum flotten und fröhlichen Horrorbilly an, wo sich mir als Nichtsachse die Frage stellt, ob der Rest des Publikums überhaupt die Ansagen im tiefsten Wiener Dialekt versteht. Wie dem auch sei, nachdem der Ein-Mann Pogo entfernt wurde, können auch die Mädels tanzen und der Pogofreund blickt schüchtern aus den hinteren Reihen auf die Band, nicht ohne bei jedem Lied mit seinen Skelett-Handschuhen in der Luft rumzuwedeln.

Bei THE CREEPSHOW wurde dann Taktik Nummer 2 angewendet. Wenn schon Sängerin Sarah Sin nicht auf Handschuhe steht oder sie einfach ignoriert, werden einfach zwei Mädels im Publikum auf einmal angetanzt. Aber auch diese reagieren nicht auf unseren Handschuhträger, sondern hängen wie der Rest des Publikums an den Lippen von Sarah. Die Frontfrau der Kanadier hat sich zur echten Entertainerin entwickelt, Ansätze waren schon im März zu erkennen, aber an diesem Abend frisst ihr das Publikum aus der Hand. Wenn, ja wenn, die Ansagen beim ersten Mal zu verstehen wären, denn der Sound ist bei THE CREEPSHOW plötzlich verdammt schlecht geworden. Das Schlagzeug ist viel zu laut, dafür sind aber die drei Mikrofone zu leise im Vergleich zu den Gitarren abgemischt. Das stört den Konzertgenuss ein wenig, THE CREEPSHOW geben jedoch alles und nach über einer Stunde ist dann auch Schluss und beschweren kann sich höchstens der Handschuhträger aufgrund der Ignoranz der anderen Leute ihm gegenüber.
Mein Fazit ist gleich dem im März: THE CREEPSHOW machen Spaß, es gibt noch Luft nach oben, beim nächsten Mal bin ich aber wieder mit dabei.
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