Kerbenok - Der Erde Entwachsen (EP)

Kerbenok - Der Erde Entwachsen (EP)
Black Pagan Metal
erschienen am 29.02.2008 bei Northern Silence Productions
dauert 23:42 min
Bloodchamber-Wertung:
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(1 Stimme)
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Tracklist

1. Das kalte Feuer
2. Der Erde entwachsen
3. Der Fall

Die Bloodchamber meint:

Die norddeutsche Band KERBENOK gründete sich im Winter 2000 und veröffentlichten bisher zwei Demos. „Kerbenok“ im Jahre 2003 und „Auf Wilden Pfaden/Im Einklang Der Gewalten“ in 2005. Nun erschien vor kurzem die MCD „Der Erde Entwachsen (Gewollte Wunden)“, welche über Northern Silence Productions auf den Markt kommt.

KERBENOK besteht aus den beiden Mitgliedern Stefan Drechsler (Gesang, Gitarre, Bass) und Christopher Duis (Gesang, Schlagzeug, Percussions). Als Session Mitglieder fungierten ein gewisser Marco (Querflöte) und Amier (Gong).

Die Naturverbundenheit KERBENOKS spiegelt sich sowohl in der Musik, als auch in den Texten und der Cover- und Bookletgestaltung wieder. Wirklich sehr gelungen sind die Naturaufnahmen im Inneren des Booklets. Und auch die Texte sind wunderbar klischeefrei ausgefallen.

Musikalisch bietet man schwarzmetallische Raserei ebenso, wie ruhige folkloristische Passagen. Die Black Metal Anteile sind dabei wirklich eisig ausgefallen und glänzen durch den rauen Keifgesang und die bitterböse klingenden Gitarren. Die ruhigen Abschnitte weisen dagegen Akustikgitarren, Maultrommeln und Querflöten auf, die eine verträumte Atmosphäre erwachsen lassen.

Das Gesamtbild weist eine stimmige Zusammenführung dieser Stilmittel auf. Es benötigt sicher seine Zeit, bis man sich mit den Kompositionen KERBENOKS vertraut gemacht hat, dann aber entfalten die Stücke eine –im positiven Sinne gemeinte- wundersame Stimmung. Die Bad Segeberger verstehen es, mit dem Laut Leise Effekt Dynamik zu erzeugen. An manchen Passagen scheint man sich gar in einen wahren Rausch zu musizieren.

Am ehesten kann man KERBENOK mit HELRUNAR vergleichen. Ansonsten kämen mir auch noch NEGURA BUNGET in den Sinn. Trotz dieser Vergleiche muss man den Jungs attestieren, schon jetzt ihren ganz eigenen Klang gefunden zu haben. Somit bin ich gespannt, was man von dieser Band in der Zukunft noch zu hören bekommt!

Kommentare (1)

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Olfrygt

Olfrygt

am 21.04.2008 07:56 Uhr
na, da bin ich mal gespannt, der vorgänger war schon mal alles andere als schlecht!
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