Ayreon - Timeline (Boxset)

Ayreon - Timeline (Boxset)
Progressive Metal
erschienen am 07.11.2008 bei InsideOut Music
dauert 227:17 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Prologue
2. The Awareness
3. Eyes Of Time
4. The Accusation (Acoustic Version)
5. Sail Away To Avalon (Single Version)
6. Listen To The Waves
7. Actual Fantasy
8. Abbey Of Synn
9. Computer Eyes
10. Back On Planet Earth
11. Isis And Osiris
12. Amazing Flight
13. The Garden Of Emotions
14. The Castle Hall
15. The Mirror Maze
16. The Two Gates
17. The Shooting Company of Captain Frans B Cocq
18. Dawn Of A Million Souls
19. And The Druids Turned To Stone
20. Into The Black Hole
21. The First Man On Earth
22. Day Two: Isolation
23. Day Three: Pain
24. Day Six: Childhood
25. Day Twelve: Trauma
26. Day Sixteen: Loser
27. Day Seventeen: Accident?
28. Age Of Shadows (Edit)
29. Ride The Comet
30. The Fifth Extinction
31. Waking Dreams
32. The Sixth Extinction
33. Epilogie:The Memory Remains

Die Bloodchamber meint:

Wie gut man „Best-Ofs“ verpacken kann, zeigte das Prog-Label Inside Out vor einiger Zeit. Statt ein paar Songs aus dem AYREON-Backkatalog einfach auf eine stinknormale (Doppel-)CD zu pressen und mit einem hingeschluderten Artwork zu versehen, schnürte die Firma ein riesiges Package, in dem auf 3 CDs + einer DVD ein Teil des beachtlichen Schaffens des ehemaligen VENGEANCE-Masterminds Arjen Lucassen zusammengetragen wurde.

Dass sich mit „Epilogue: The Memory Remains“ nur EIN (guter) unveröffentlichter Track findet, mag den AYREON-Fan stören. Für Neueinsteiger mit schmalem Geldbeutel dagegen ist die Karton-Box mit den in Pappschubern gehüllten Discs + Poster und dickem Begleitheft ein absolutes Muss. Zeigt sich darauf doch die kontinuierliche Weiterentwicklung des Holländers über seine komplette alleinige Schaffensphase. Selbstverständlich ist es kaum möglich, alle Highlights seiner Werke auf 3 CDs unterzubringen, dennoch hätte man gerade für einen Jahrhundertsong wie „Across The Rainbow Bridge“ vom „Into The Electric Castle“-Werk einen Platz freihalten müssen. Wo wir auch schon beim einzigen Manko dieses Werkes wären: der ein oder andere wird einige Songs schmerzlich vermissen, allerdings sollte dieser eh schon die normalen Alben im CD-Regal eingeordnet haben.

Deshalb sei noch mal gesagt, daß „Timeline“ gerade für AYREON-Neueinsteiger interessant ist, die noch nie von diesem Projekt gehört haben und aufgrund der überschwänglichen Kritiken in die Welt des Herrn Lucassen eintauchen wollen. Schließlich gehört das Projekt AYREON seit „Into The Electric Castle“ zum Besten, was der progressive Rock/Metal in den letzten Jahren auf den Markt gebracht hat. Vor allem die Variabilität der einzelnen Alben (von 70er-Progrock über PINK FLOYD und Power Metal bis hin zu richtig abgedrehtem Stoff) sticht auf „Timeline“ sehr gut heraus und zeugt von einer nie enden wollenden Kreativität!
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