Yuggoth - Sunsets

Yuggoth - Sunsets
Rock
erschienen in 2005 als Eigenproduktion
dauert 24:40 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Bitter Choice
2. Gene Of Violence
3. Fiction
4. Funky Style Suicide
5. Summon Me
6. The Last Reason

Die Bloodchamber meint:

Eine Band aus Russland bekommt man auch nicht alle Tage um die Ohren. Und wenn man ehrlich ist, verbieten es einem die im Hirn eingebrannten Stereotypen und Vorurteile, den riesigen asiatischen Staat mit rotzigem Hardrock zu verbinden. YUGGOTH pfeifen jedoch auf Taiga, Borschtsch und Putin. Die Jungs haben ganz hörbar die Klassiker von AC/DC schon mit der Muttermilch aufgesogen und importieren simple, knackige Riffs, raue Vocals und bluesiges Feeling in ihren Sound.

„Sunsets“ bietet Mucke fürs schnelle Autofahren und ausgedehnte Motorradtouren. Auch wenn man oft in konventionelle Songstrukturen verfällt, angestrengte und deplaziert wirkende Soli die Stücke nicht wirklich vorantreiben und Sänger Konstantin sehr zum Leidwesen der englischen Sprache seinen Akzent nur schlecht verbergen kann und nicht immer den richtigen Ton trifft, können dennoch Sympathiepunkte für die motiviert klingenden Band vergeben werden. Eine willkommene Abwechslung in YUGGOTHs Sound bildet das funkige Stück „Funky Style Suicide“. Mit seinen leichten, verspielten Gitarren in bester RHCP-Manier und dem mehrstimmigen Gesang ist es das originellste Stück der Platte. Im abschließenden bluesigen Instrumental „The Last Reason“ singt nur noch die Gitarre. Auch das ist in jedem Falle unterhaltsam und fürs altmodisch gestimmte Ohr kein schlechtes Vergnügen.
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