Deathspell Omega - The Synarchy Of Molten Bones

Deathspell Omega - The Synarchy Of Molten Bones
Black Metal
erschienen am 08.11.2016 bei Norma Evangelium Diaboli
dauert 29:12 min
Bloodchamber-Wertung:
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Tracklist

1. The Synarchy Of Molten Bones
2. Famished For Breath
3. Onward Where Most With Ravin I May Meet
4. Internecine Iatrogenesis

Die Bloodchamber meint:

Relativ unbeeindruckt von den Methoden der modernen Kommunikationswege haben DEATHSPELL OMEGA im November des letzten Jahres ein neues Album veröffentlicht. Wer zufällig über ihre Bandcamp-Seite gestolpert ist wird festgestellt haben, dass es „The Synarchy of Molten Bones“ tituliert wurde und mit nur 29 Minuten auffallend kurz ausgefallen ist. Aber ja, es handelt sich um ein offizielles Studioalbum und weitere Hintergrundinformationen sind ebenso kryptisch wie rar gesät.

Auch wenn es sich um ein eher kurzes Album handelt, so könnte man abermals eine komplette Abhandlung darüber schreiben. Zum Großteil ist die Idee hinter den Franzosen allerdings schon bekannt. Die „Si monvmentvm reqvires, circvmspice“-Trilogie wurde schon zur Genüge besprochen und so stellt sich nur die Frage, wohin die Reise heute geht. Und da muss ich zuerst an das 2007er Werk „Fas – ite, maledicti, in ignem aeternum“ denken. Das Album beginnt mit einer kurz gehaltenen Einleitung und ein paar leichten Bläsersounds. Danach kann man noch einmal bei schleppendem Tempo Luft holen, bevor im restlichen Verlauf des Albums so viel Chaos wie möglich erzeugt wird. Dieses Album ist extrem in allen Belangen und weist keine zugänglichen Passagen auf. Gerade so als ob absichtlich versucht wird, jeden Zugang zum Album zu vermeiden und deswegen mit maximaler Intensität gearbeitet wird.

Atmosphäre im herkömmlichen Sinn gibt es nicht und mit dem richtigen Ohr kann man hier so ziemlich alles oder nichts heraus hören. Ebenso ist der Interpretationsspielraum weit gefasst. Es ist der häufig zitierte Monolith und ich will gar keine weiteren Versuche unternehmen, das Abstraktum dieses Albums irgendwie in Worte zu fassen. „Synarchy of Molten Bones“ ist keine Offenbarung wie die bereits erwähnte 2007er Veröffentlichung, aber einfach nur deshalb, weil es in ähnlicher Form schon einmal da war. Trotzdem kommt man nicht umhin, dieses Album wieder in die oberste Kategorie einzuordnen.

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