Review: Hatecrow - Rise (EP)
Rise (EP)
Hatecrow

- • Death Metal / Hardcore
- • erschienen in 2005
- • als Eigenproduktion
- • dauert 33 min
-
• enthält die Songs:
Gloryland
Fuck Off
Kill Them All
Wish You Were Dead
Go
Rise
All This Shit
Link
Oh Mann, da haben Hatecrow aber genau den richtigen Rezensenten erwischt: Tieftönenden HC-Death'n'Roll mit simpelsten Strukturen und Songtiteln wie “”Fuck Off” oder “All This Shit” brauche ich derzeit in etwa so dringend wie ein Kind.
“Rise” jedoch bietet genau davon in 33 Minuten mehr als genug und wütet sich irgendwo zwischen Merauder, Crack Up, etwas Thrash und heisserem Gebelle eine breite (und verdammt unauffällige) Schneise durch dünnes Geäst. Die Songs sind dabei soundbedingt sehr druckvoll, grösstenteils kurz und simpel, und schmeissen zwischen Groove und Tempo auch gerne mal ein Break in den Raum, welches leider desöfteren nach “Hmm, ich glaube, hier bräuchten wir mal ein Break” klingt.
Am besten kommt hier seltsamerweise noch der Titeltrack, der durch einen Gastsänger (?) und gelungene Leads den Punkursprung der Musik betont. Dass eine solche Mischung live abgeht wie ein Zäpfchen, versteht sich von selbst – Hatecrow haben Spass an der Wut und wollen vermutlich auch nicht mehr sein, als eine Truppe, die den Pit gut zu unterhalten weiss, was ja durchaus legitim ist.
In Anbetracht der Bandbreite an Emotionen, die andere Formationen des Metalgenres dem Hörer abzuringen vermögen, ist mir “Rise” jedoch einfach zu flach, als dass ich dem geneigten Hörer zum Sprung raten würde. Da der Dreier auf der anderen Seite aufgrund punktypischer Dünnbrettbohrerei auch nicht wirklich Fressen zu polieren vermag, unterbleibt aufgrund persönlicher Befangenheit hier und heute zunächst eine Wertung.
Nichtsdestotrotz sollten Anhänger des Kreuzweges zwischen Death und Hardcore (bzw. Punk in der zweiten Albumhälfte) einfach mal auf www.hatecrow.de vorbei schauen, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
“Rise” jedoch bietet genau davon in 33 Minuten mehr als genug und wütet sich irgendwo zwischen Merauder, Crack Up, etwas Thrash und heisserem Gebelle eine breite (und verdammt unauffällige) Schneise durch dünnes Geäst. Die Songs sind dabei soundbedingt sehr druckvoll, grösstenteils kurz und simpel, und schmeissen zwischen Groove und Tempo auch gerne mal ein Break in den Raum, welches leider desöfteren nach “Hmm, ich glaube, hier bräuchten wir mal ein Break” klingt.
Am besten kommt hier seltsamerweise noch der Titeltrack, der durch einen Gastsänger (?) und gelungene Leads den Punkursprung der Musik betont. Dass eine solche Mischung live abgeht wie ein Zäpfchen, versteht sich von selbst – Hatecrow haben Spass an der Wut und wollen vermutlich auch nicht mehr sein, als eine Truppe, die den Pit gut zu unterhalten weiss, was ja durchaus legitim ist.
In Anbetracht der Bandbreite an Emotionen, die andere Formationen des Metalgenres dem Hörer abzuringen vermögen, ist mir “Rise” jedoch einfach zu flach, als dass ich dem geneigten Hörer zum Sprung raten würde. Da der Dreier auf der anderen Seite aufgrund punktypischer Dünnbrettbohrerei auch nicht wirklich Fressen zu polieren vermag, unterbleibt aufgrund persönlicher Befangenheit hier und heute zunächst eine Wertung.
Nichtsdestotrotz sollten Anhänger des Kreuzweges zwischen Death und Hardcore (bzw. Punk in der zweiten Albumhälfte) einfach mal auf www.hatecrow.de vorbei schauen, um sich selbst eine Meinung zu bilden.
veröffentlicht am 23.04.2006 12:48 Uhr 4 Kommentare
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