Godsplague - Triumph

Godsplague - Triumph
Heavy Metal / Hard Rock
erschienen in 2006 bei Melscene Records
dauert 44:29 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Insania
2. Axes Granted
3. Praise these Wounds
4. Hell Raisin´ Beer Drinkin´
5. Hell Belly
6. One Shot
7. War Sign
8. Good As Hell
9. Tomorrow In The End
10. We´re Here To Die
11. Supersatan

Die Bloodchamber meint:

Ich kann mich zwar nicht mehr daran erinnern, wann sich das erste Mal eine Motörhead-Scheibe in meinen Player verirrte, aber ich kann mich noch an meine ersten Gedanken erinnern, die mir bei dem dreckigen Rock n´ Roll der Mannen um Whiskey-Mumie Lemmy durch den Kopf gingen: Hölle, das klingt nach Party. Und, ja, jetzt kommt gleich der große, lyrische einwandfreie Übergang zu Godsplague. Denn die CD der Jungens macht Spaß. Einfach nur Spaß! Und sie ist schmutzig, dreckig, man riecht förmlich den Bierdunst, man schmeckt den salzigen Schweiß auf der Zunge, man erinnert sich an durchzechte Nächte, an die vielen grausamen „Morgen danach“. Für all diese Gedanken, Erinnerungen, für all das haben Godsplague die richtige Musik geschrieben.

Fette Stoner-Riffs, variationsloses, aber dafür unglaublich druckvolles Drumming und dann eben so einen Brüllwürfel von Sänger. Den Fun, den die 4 Herren offensichtlich haben, fließt förmlich aus den Boxen und wer einfach mal eine dreiviertel Stunde lang dem Rock n´ Roll der neuen Schule frönen will, einfach mal Luftgitarre spielend durchs heimische Zimmer hüpfen will, kurz, wer „hell raisend“ und „beer drinkend“ seine Zeit verbringen möchte, bitte, man nehme sich „Triumph“ zur Hand und lasse sich gehen. Auch wenn die Jungs nicht nur die typischen Rock-Lyrics verbraten und sich auch durchaus an ernstere Themen heranwagen, so steht der Spaß immer an vorderster Stelle. Das geht ins Ohr, das verlockt einen zum mitgrölen, das muss live einfach nur Hölle sein. Klar, wer auf viel Innovation steht, für wen Abwechslung unverzichtbar ist, nun, der wird an Godsplague keine wahre Freude haben, denn gerade dieses Fehlen jeglicher Abwechslung (außer der High-Speed Nummer „Supersatan“ bleibt man meistens im groovenden Midtempo-Bereich) drückt ein wenig die Hörfreuden nach unten. Sei es drum, wenn ihr in absehbarer Zeit eine fette und schmutzige Grillparty mit Massen an Bier geplant habt, dann sollte sich neben Motörhead auch dieser Stimmungsmacher von Godsplague finden. Lets party on...
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