Review: Hellnight - Murder Entertainment (EP)

Murder Entertainment (EP)
Hellnight
Hellnight - Murder Entertainment (EP)
HELLNIGHT? Und die CD heißt „Murder Entertainment“? Und der Sänger/Gitarrist nennt sich Dr. Horror? Alles klar, den Preis für Einfallsreichtum müssen die 4 Jungs wohl jemand anderem überlassen. Und da man nicht auf halbe Sachen steht, sind die folgenden drei Songs mindestens genauso belang- und einfallslos wie die Namensgebung.

Ich habe nichts dagegen, wenn ich einen Rohling auf den Schreibtisch gelegt bekomme, das stört mich wenig, auch der Sound muss nicht nach Major-Deal klingen. Aber, sind wir mal ehrlich, die Möglichkeiten der digitalen Aufnahme sind heute einfach so weit fortgeschritten, dass eine CD nicht mehr so nach Mülltonne klingen muss, wie das „Murder Entertainment“ tut. Aber selbst das wäre noch in Kauf zu nehmen, aber die gebotene Mischung aus Dark, Death Metal und rotzigem Punk kann einfach nichts. Ich mag diesen Ausdruck. Diese CD kann nichts. Außer mich anöden.

Am besten gefällt mir noch Song Nummero zwei, da konnte ich mich nach mehrmaligem Hören sogar an einzelne Momente erinnern. Pluspunkt. Aber das wars dann auch schon. Drei Songs, 15 Minuten Spieldauer – und wieder ein Veriss mehr.
Manu
Ex-Mitarbeiter
veröffentlicht am 20.10.2007 11:44 Uhr 0 Kommentare
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