Armory - The Dawn Of Enlightment

Armory - The Dawn Of Enlightment
Melodic Power Metal
erschienen in 2008 als Eigenproduktion
dauert 69:42 min
Bloodchamber-Wertung:
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Tracklist

1. The Tempest
2. Faith in Steel
3. Riding the Cosmic Winds
4. Forever Triumphant
5. Heart of Dreams
6. Warrior Forlorn
7. Forged in Dragon Flames
8. The Eyes of Time
9. Mystic Star
10. The Dawn of Enlightment
11. Flight of Icarus
12. Dr. Wily

Die Bloodchamber meint:

ARMORY, „Faith in Steel“, „Warrior Forlorn“, „Forged in Dragon Flames“, „Riding the Cosmic Winds“ – Bandname und Titel der amerikanischen Gruppe sprechen wohl schon eine recht deutliche Sprache. So spielen ARMORY dann auch melodiösen Power Metal, welcher nicht nur etwas klischeehafte Texte, sondern auch durchweg typische Klänge mit sich bringt.

Davon abgesehen können sich diese aber schon halbwegs hören lassen. Etwas an HELLOWEEN, IRON MAIDEN, SONATA ARCTICA, EDGUY und Ähnliches erinnernd, kann „The Dawn Of Enlightment“ Stimmung machen. Etwas deftigere, stets vorantreibende Verse kombinieren sich mit aufstrebenderen, melodiösen, teils choral anmutenden Refrains und allseits vorhandenen recht melodischen Leadgitarren. Das Keyboard kommt dabei ebenfalls zum Einsatz und steht der Musik ganz gut zu Gesicht.
Man muss die optimistische, teils leicht schmalzige Stimmung (vor allem zum Beispiel bei „Heart of Dreams“) schon mögen und darf auch der typischen, in Sachen Stimmung simplen, eingängigen Hymnenhaftigkeit nicht abgeneigt sein. Ist dies der Fall, kann man sich von den aufstrebenden Titeln unterhalten lassen.

Diese bewegen sich zwischen der Gangart des schon erwähnten „Heart of Dreams“, ein kleines bisschen gesetzteren Klängen wie bei „Mystic Star“ und geradlinigen Power Metal-Liedern alá „Faith in Steel“. Mit dem Titelstück haben ARMORY außerdem eine knapp viertelstündige, etwas progressivere Nummer auf die CD gemacht, welcher die ausladenderen Melodiebögen und Passagen gut zu Gesicht gestehen. Als Bonus wurde noch eine Interpretation von IRON MAIDENs „Flight of Icarus“ auf das Album gepackt, welche sich ganz passabel macht, außerdem das abschließende Instrumental „Dr. Wily“.

Eine solide Sache ist „The Dawn Of Enlightment“ geworden und bietet 70 Minuten eingängigen, geradlinigen, stimmigen Melodic Power Metal. Auf Dauer kann das Ganze etwas zu gängig und abgehoben werden, nichtsdestotrotz ist das Album einen Hinweis wert.

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