Vulvathrone - Bukkake

Vulvathrone - Bukkake
Death Metal / Grindcore
erschienen in 2007 bei On Parole Productions
dauert 30:47 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. The Allure Of Domination
2. Porn Porn Porn
3. Forced Oral Fuck
4. Piss-Bukkake
5. Maxxed Out (Tribute To Max Hardcore)
6. Strije
7. Plastered With Semen
8. Bleed For Me
9. Toilet Slut
10. Tarja, You Cunt!
11. Marquise De Rous
12. Bitch, Suck My Tich!!! (Extended Version)

Die Bloodchamber meint:

VULVATHRONE ''Bukkake''. Wer denkt da nicht gleich instinktiv an die traute Zweisamkeit mit der Partnerin (oder auch Partner) seiner Wahl beim Picknick auf einer einsamen verträumten Blumenwiese, irgendwo auf einer Bergalm. Man nähert sich mit tiefen Blicken und gerät ins gemeinsame Träumen.

Gut, die Slowenen fangen erst da an, wo diese Szene schon fast zu Ende ist. In den Texten spürt man die kleinste Ejakulation, man kann förmlich die Körperflüssigkeiten riechen (auch wenn das nicht immer wirklich erstrebenswert ist) und das Geräusch von Haut auf Haut ist allgegenwärtig. So viel zu den Texten, die könnte ich jetzt zwar noch weiter ausführen, nur würde hier der Jugendschutz tätig werden müssen.
Beschränke ich mich dann doch mal lieber auf die Musik. Und die ist den Texten angepasst. Eben nicht sonderlich eindrucksvoll und wenig innovativ. Aber muss es das denn, wen man Porngrind zockt. Eigentlich nicht, aber da es, besonders im mittelamerikanischen und japanischen Underground, sehr viele solcher Bands gibt, sollte man sich schon ein wenig von der Masse absetzen können. Und das schaffen VULVATHRONE wenigstens schon mal über den Sound, denn der ist vergleichsweise druckvoll, wenn auch die letze Klarheit fehlt. Was das Songwriting angeht, so soll man hier nicht erwarten auf die nächsten Lennon/McCartneys zu treffen. Aber alles in allem können sich die Songs auf ''Bukkake'' hören lassen, da diese immer treibend (wie passend wenn es hier ums F*** geht) und schnell durch den luftleeren Raum gepeitscht werden. Songhighlights gibt es allerdings keine zu vermelden, denn dafür sind alle 12 Songs zu sehr im Klischee verwurzelt.

So komme ich also zu dem Schluss, dass diese Scheibe nur etwas für Genrefreunde ist, die nicht immer nur Pampaporn-Gemurmel hören wollen. Für Hörer, die so etwas nur mal gerne nebenbei hören wollen, lohnt sich die Geldausgabe bei Leibe nicht, da das Preis- Leistungsverhältnis nur im Ansatz in Ordnung ist. Deswegen von mir auch nur die Punktlandung im Mittelfeld.
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