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Nils Friedel [nf]
Experte für schleppende Melodien, harsche Gitarren, und vielem, was dazwischen liegt.
 2 Punkte
Beeindruckende Zahlen, die auf dem Papier von BLACK SPRING MONOLITH stehen: 11 Veröffentlichungen in einem Zeitraum von 3-4 Jahren, über das genaue Gründungsdatum findet man im Netz keine entgültige Gewissheit. Mastermind und Alleinunterhalter Leonhard von Stein legt nun mit "The Taste Of Mankind" sein neuestes Werk vor.

Und dies könnte verstörender und hässlicher kaum sein. Ob man das Erschaffte nun fortschrittlich oder einfach nur schlecht nennt, bleibt wohl jedem selbst überlassen. Die Melange aus Synthie-Sounds, Industrialklängen sowie stark verzerrte Gitarren-"Melodien" werden durch gewissen Drone-Kollagen unterfüttert und sind in der Summe nichts für schwache Nerven. Mitreißende Melodien oder nachvollziehbare Songstrukturen sucht man hier vergeblich, ich vermute auch stark, das dies nicht im Sinne von BLACK SPRING MONOLITH ist. Bereits das eröffnende Intro und das folgende "Nature Of Self" sind dermaßen abstoßend, das man eigentlich gar nicht weiter hören mag. Im weiteren Verlauf folgt ein elektronisches Klangexperiment auf das nächste, selbst in reduzierten Phasen ist das Ergebnis kaum zu rezipieren. Nur in gewissen Momenten wie etwa im Song "Born", in wenigen Minuten des langen "The Hollow-Hearted" oder im fast eingängigem "We Came Unspoken" vermag sich das Hirn ob des Dargebotenem zu entspannen, wird jedoch binnen Sekundenbruchteilen wieder verquirlt.

Ob mir das nun Verständnis für solche musikalischen Trips einfach nur komplett abgeht oder nicht, mit "The Taste Of Mankind" wird BLACK SPRING MONOLITH nur wenige Seelen hinter dem Ofenrohr hervor locken können. Ob unter Kopfhörern oder bei voller Lautstärke im Auto, man findet keinen Zugang zu diesem Werk, findet kaum hörbare Ansätze in diesem Wust aus elektronischen Spielereien, instrumentalen Verzerrungsorgien und dem undifferenziert vor sich hin dröhnendem Wabbern. Aber dies wird den Macher wohl kaum stören und daran hindern, in seinem Studio weiter vor sich hin zu experimentieren.
23.08.10 · 445x gelesen 0 Kommentare


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Black Spring Monolith - The Taste Of Mankind

CD-Info
Genre: Avantgarde Metal / Industrial
Label: Cosmic Gate Records
Format: CD
Release: 02.07.2010
Spielzeit: 73:01 min

Tracklist
1.  The Still Point (Intro) 1:32
2.  Nature Of Self 4:47
3.  Burn The Filthy Spawn 4:58
4.  Born 5:01
5.  Somewhere Unminded Leaving Sinners 3:32
6.  Black Lotus 3:27
7.  The Hollow-Hearted 12:03
8.  We Came Unspoken 3:03
9.  Life Is Fatal 5:14
10.  Obsessed With The Taste Of Flesh 4:05
11.  Wrinkly 4:14
12.  The Swollen Arms Of God 3:55
13.  The Taste Of Mankind 9:15
14.  The Line Between Them Begins To Disappear 5:03
15.  The Lost Nobodies (Outro) 3:01


Diskographie
Black Spring Monolith - The Taste Of Mankind
Black Spring Monolith
The Taste Of Mankind
2010
Black Spring Monolith - Sun (EP)
Black Spring Monolith
Sun (EP)
2008
Black Spring Monolith - Pest (EP)
Black Spring Monolith
Pest (EP)
2008
Black Spring Monolith - Eichenthron  (EP)
Black Spring Monolith
Eichenthron (EP)
2008
Black Spring Monolith - Digging The Void
Black Spring Monolith
Digging The Void
2008
Black Spring Monolith - Scattered To The Four Winds
Black Spring Monolith
Scattered To The Four Wi..
2008
Black Spring Monolith - Psychedelic Warfields
Black Spring Monolith
Psychedelic Warfields
2007
Black Spring Monolith - Monodrone
Black Spring Monolith
Monodrone
2007
Black Spring Monolith - Black Days One
Black Spring Monolith
Black Days One
2007
Black Spring Monolith - Aftershock
Black Spring Monolith
Aftershock
2007
Black Spring Monolith - Necronaut
Black Spring Monolith
Necronaut
2007

Band-Info
Black Spring Monolith
Info-Seite

Black Spring Monolith
Band-Homepage
http://www.myspace.com/blac..


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