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Lvcifyre - The Calling Depths
Lvcifyre
The Calling Depths
Death Black Metal
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Michael Bach [mba]
Experte für pfeilschnelle Gitarren, Gesang in Nicht-Englisch und italienischen & skandinavischen Thrash.
7.5 Punkte
Drei Jahre nach dem Debüt rollt der amerikanische Groovetruck HELLYEAH wieder vom Hof, um den anderen Südstaatencowboys zu zeigen, wo der Stier die Hörner respektive welcher die größten hat. Die Allstarcombo mit Mitgliedern von mehr oder weniger bekannten Groove-Alternative-NeoThrash-weißderDeibelwas Bands, namentlich PANTERA, MUDVAYNE, DAMAGEPLAN & NOTHINGFACE, verbindet dabei (wie gehabt) bekannte Elemente ihrer alten Bands mit einer ordentlichen Portion Country-Cowboy-Outlaw Attitüde, die sich in den Hüten, die dreien der fünf Musiker auf dem Kopf festgewachsen zu sein scheinen, auch bildlich manifestiert.

Inhalt und Umsetzung sind im Prinzip schnell erklärt. Job, Boss und Leben sind anstrengend, aber solange man eine heiße Mieze an seiner Seite, eine Flasche Whisky in der Hand und den Rock’n’Roll im Blut hat, kann man beherzt dem „Cowboy Way“ folgen. Je nach Tagesform plärrt man das aggressiv und lautstark in die Landschaft (u.a. „Cowboy Way“, „It’s On!“) oder erzählt es etwas gemütlicher und lehnt sich neben dem über dem Lagerfeuer brutzelnden Tier zurück (u.a. „Hell Of A Time“, „Better Man“). Bei aller Durchschlagskraft ist der prägnanteste Faktor bei HELLYEAH aber der stets präsente Groove, der in den langsameren Liedern mehr an Country als an Metal erinnert. Das rundet das Bild trefflich ab, könnte dem einen oder anderen aber auch den „Stampede“ Spaß ein wenig madig machen.
Zumindest ist das meine Erfahrung, denn nach einigen Durchläufen laufen die meisten der gemäßigteren Stücke eher auf Zwischenspielstatus durch (Ausnahme: „Stand Or Walk Away“), während die mit mehr Schlagkraft gesegneten Lieder anziehend und attraktiv bleiben. Meistens liegt das daran, dass die Leadgitarre im Groovegedonner interessante Volten schlägt und Melodien einbaut, und selten daran, dass ein im Grunde sehr simpler Refrain mit solcher Vehemenz in den Schädel gedroschen wird, dass man einfach mitgeht („Pole Rider“).

Die ganz große Kunst veranstalten HELLYEAH nicht, aber „Stampede“ ist ein feines (Sommer-)Album und beweist, dass sich die Band nicht einfach auf den Namen der beteiligten Musiker und dem Status ausruht, einer der letzten Vertreter des (Southern) Groove Metal zu sein. Für Freunde des Genres auf jeden Fall die Investition wert.
03.08.10 · 680x gelesen 1 Kommentar


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Hellyeah - Stampede

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CD-Info
Genre: Modern Metal
Label: Spinefarm Records
Format: CD
Release: 09.07.2010
Spielzeit: 45:36 min

Tracklist
1.  Cowboy Way 3:45
2.  Debt That All Men Pay 3:09
3.  Hell Of A Time 3:40
4.  Stampede 3:07
5.  Better Man 4:30
6.  It's On! 3:44
7.  Pole Rider 3:21
8.  Cold As A Stone 3:28
9.  Stand Or Walk Away 4:49
10.  Alive And Well 3:17
11.  Order The Sun 4:23
12.  Alcohaulin' Ass (Bonustrack, Live in Dallas) 4:23


Diskographie
Hellyeah - Stampede
Hellyeah
Stampede
2010
Hellyeah - Below The Belt
Hellyeah
Below The Belt
2007
Hellyeah - Hellyeah
Hellyeah
Hellyeah
2007

Band-Info
Hellyeah
Info-Seite

Hellyeah
Band-Homepage
http://www.hellyeahrocks.com


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