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Bastian Greb [bg]
Experte für Modernes und alles was sonst nirgendwo reinpasst
 6 Punkte
Zu einer staubtrockenen Stoner Rock Kapelle gehört auch eine ordentliche Dürreperiode. Das dachten sich wohl auch die aus Virginia stammenden KARMA TO BURN, als sie Ende 2001 ihr letztes Studioalbum veröffentlichten und danach – auch aufgrund einiger Drogenprobleme des Bassisten – erst einmal über eine halbe Dekade lang nichts mehr von sich hören ließen. Erst im letzten Jahr begab sich das rein auf instrumentale Kost setzende Trio auf eine Reunion Tour und setzte damit ein Lebenszeichen. Ein weiteres folgt nun in Form von „Appalachian Theory“, das ganz dem bandeigenen Stil frönt und neun – meist gesangslose – Riffmonster auf den Hörer loslässt.

Gleichsam einer treibenden Flatulenz begleiten den Konsumenten des Silberlings von nun an trocken groovende Riffwinde und arschcooles Drumming im Stile solcher Genrevertreter wie KYUSS oder Hard Rock Veteranen wie ZZ TOP. Der Soundtrack für eine Truckerfahrt durchs amerikanische Hinterland dürfte so ähnlich klingen. KARMA TO BURN machen sich mit den Songtiteln übrigens genauso viel Mühe, wie mit den Gesangslinien. Beides ist quasi für die Tonne. Nur bei den ohne Zahlenkombination auskommenden Titeln kommen plötzlich auch Gastsänger von oben genannten KYUSS („Two Times“) und YEAR LONG DISASTER („Waiting on the Western World“) daher. Und diese Elemente sorgen durchaus für erholsame Abwechslung, denn der ansonsten auf pure Rifforientierung ausgelegte Sound kann auch an der einen oder anderen Stelle ermüdend wirken. Da tun die wohlwollenden Vocals schon recht gut und lockern das Gesamtbild ein wenig auf. Denn ansonsten bestehen die Unterschiede höchstens aus mal mehr („44“) und mal weniger Staub („46“).

So bleibt das Trio aus dem Schluckauf-Gedächtnis-Ort Hicksville, West Virginia, im Grunde etwas für reine Szenekenner und Stoner Rock Freunde, die an purer Riffgewalt mit Asphaltduft und einigen Melodieveredelungen ihre Freude haben. Durchaus versierte Instrumentalarbeit, die allerdings auf Dauer ermüden kann. Vielleicht hab ich auch einfach nicht oft genug „Easy Rider“ geschaut, um hier mehr als 6 Punkte zücken zu können.
07.05.10 · 686x gelesen 0 Kommentare


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Karma To Burn - Appalachian Incantation

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CD-Info
Genre: Stoner Rock
Label: Napalm Records
Format: CD
Release: 30.04.2010
Spielzeit: 42:57 min

Tracklist
1.  44
2.  42
3.  41
4.  46
5.  Waiting on the Western World
6.  43
7.  45
8.  24
9.  Two Times


Diskographie
Karma To Burn - V
Karma To Burn
V
2011
Karma To Burn - Appalachian Incantation
Karma To Burn
Appalachian Incantation
2010
Karma To Burn - Almost Heathen
Karma To Burn
Almost Heathen
2001
Karma To Burn - Wild Wonderful Purgatory
Karma To Burn
Wild Wonderful Purgatory
1999
Karma To Burn - Karma To Burn
Karma To Burn
Karma To Burn
1997

Band-Info
Karma To Burn
Info-Seite

Karma To Burn
Band-Homepage
http://www.myspace.com/kar..


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