Burial Hordes - Devotion To Unholy Creed

Burial Hordes - Devotion To Unholy Creed
Black Metal
erschienen am 22.05.2009 bei Pulverised Records
dauert 36:27 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Praise the Bloodcode of Hatred
2. Devotion to Unholy Creed
3. Infernal Necromancers
4. Hellborn
5. Gods Cutthroat
6. Abysmal Goatfeast
7. Splendid Destruction
8. Stench of Immortal Doom

Die Bloodchamber meint:

Ja, schön!

Das Problem bei Rezensionen zu einer old school Black fucking Metal Scheibe ist, dass man sie per se nicht scheiße finden darf, weil man dann ein Whimp ist, der die Intention der Musiker nicht richtig verstanden hat und nie verstehen wird, kurze Haare hat, eigentlich kein richtiger Black Metaller ist (ein gewisser Herr K. von N. bietet an der Volkshochschule Leipzig entsprechende Kurse an, ist gar nicht so teuer), nen pickeligen Penis hat und überhaupt schon mal ganz generell keinerlei Ahnung hat. Von nichts!

Gut finden darf man diese Musik aber auch nicht, weil man sofort den Ruf eines taperauschliebenden Kleingeistes hat, dem Attitüde wichtiger ist als ein paar schmissige Akkorde, der nur nachts Musik hört, heimlich von hartem Sex mit einer Nordmanntanne träumt, der seine Seele dem Teufel verkauft hat (zumindest wenn man sie beim Metzger, dem in der Friedensstraße, wieder für die Schweineköpfe, die man hat anschreiben lassen, ausgelöst hat) und außer dem eigenen alter Ego keine Freunde hat.

Mit 6,5 Punkten sind die Griechen meiner Meinung nach gut beidient. Klar, sie integrieren auch jede Menge Thrash Metal Elemente in ihren Sound, aber das machen andere auch. Das Material auf „Devotion To Unholy Creed“ ist nicht schlecht, aber ebenso weit weg von erfrischend oder einzigartig. Sicherlich gibt es viele schlechtere, aber dadurch wird das eigene Werk nicht automatisch besser. In anderen Reviews findet man schnell mal Vergleiche mit BEHERIT, MAYHEM, DARKTHRONE oder GORGOROTH, aber das halte ich für weit her geholt und nicht wirklich zutreffend.

Ich sehe nicht das Besondere am zweiten Album von BURIAL HORDES, obwohl genug Potenzial für kommende Veröffentlichungen und die entsprechende Luft nach oben für den notwendigen Kick an (global gesehen) Qualitätssteigerung vorhanden ist.
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