Iron Maiden - The X-Factor

Iron Maiden - The X-Factor
Metal
erschienen in 1995 bei EMI
dauert 71:01 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Sign of the Cross
2. Lord of the Flies
3. Man on the Edge
4. Fortunes of War
5. Look for the Truth
6. The Aftermath
7. Judgement of Heaven
8. Blood on the Worlds Hands
9. The Edge of Darkness
10. 2 A.M.
11. The Unbeliever

Die Bloodchamber meint:

The X-Factor ist wohl eine der umstrittenste Scheibe welche die Eisernen Jungfrauen jemals rausgebracht haben: Ein anderer Sänger, welcher Bruce"the airraid-siren" ablöste, ruhigere Stücke und düsterere Melodien. Mal von der Tatsache abgesehen das Iron Maiden nie eine wirklich schlechte Platte rausgebracht haben, ist aber diese welche dem am nächsten kommen dürfte. So oder ähnlich lautet auf jedenfall die allgemeine Meinung. Ich höre jetzt seid 6 Jahren Iron Maiden, und habe es erst vor 4 Wochen geschafft THE X-Factor zu "akzeptieren". Man mag jetzt wieder das Kriegsbeil ausgraben und diskutieren welcher der bessere Sänger ist, aber Blaze macht hier seine Sache wirklich gut, und er hat nicht die mäßige Produktion von Steve Harris in Schuld, die seine Stimme hin und wieder etwas schwächer rüberkommen lässt. Im ganzen sind Maiden auf dieser Scheibe vom Gas runtergegangen, die Texte sind Sinniger. Harris stellt fragen über Leben und Tod ( TheSign of the Cross, Judgement of Heaven), und auch das Thema Krieg ist das erstemal wirklich auf einer Iron Maiden Platte zu finden ( Fortunes of War, The Aftermath, Blood on the Worlds hands), es sind keinerwegs Kriegslieder voller Pathos, sondern eher Stücke die in die Sparte ONE passen,
was der Krieg aus Menschen machen kann etc.
Blaze bringt sehr viel Gefühl in diese eher ruhigen Songs und man sollte sich ganz viel zeit lassen diese CD zu "erforschen". Wie gesagt hat sie bei mir erst nach 6! (SECHS) Jahren gezündent.
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