The Sinisters - Terminal Volume

The Sinisters - Terminal Volume
Rock'n'Roll
erschienen in 2006 bei Fading Ways, Soulfood Music
dauert 21:23 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Mr. Disaster
2. Speedthrill Overkill
3. Sonic Iguana
4. Baby, Where d Ya Go?
5. Just Got Bored
6. Lets Get Down
7. Creepy
8. Hometown Hell
9. Violence & Lust
10. Snakehead

Die Bloodchamber meint:

13 lange Jahre gibt es THE SINISTERS inzwischen schon und den ganz großen Namen konnten sie sich trotz gegenteiliger Behauptungen auf dem mitgelieferten Infozettel international noch nicht machen. Ob sich das mit dem aktuellen Album ändern wird, sei mal dahingestellt.
Der Opener „Mr. Disaster“ jedenfalls hält, was die Ankündigungen versprechen. Rotziger Rock mit mehr oder minder dezenten Streetpunk Einflüssen bollert dem Hörer entgegen, und so schnell wie einem die Freude ins Gesicht steigt, so schnell ist sie aufgrund der Spielzeit auch wieder vorbei. Die Stimme von Saint erinnert an die gute alte Mischung aus Whiskey und Zigarre, und auch sonst finden sich auf der gesamten Platte ein Großteil gängiger Rock’n’Roll Klischees bestätigt. Die meisten Songs gehen schön in die Beine, vermögen es in letzter Konsequenz aber nicht komplett zu kicken. Löbliche Ausnahmen sind dabei „Baby, where’d ya’ go“ und „Hometown Hell“. Doch auch diesen Liedern haftet das Manko an, zu vertraut und nach schon zu oft gehört zu klingen. „Terminal Volume“ zeigt schneller Abnutzungserscheinungen als die Torte auf dem Geburtstagstisch eines fetten Kindes. Ob in dem Fall die knappe Spielzeit von nicht einmal 22 Minuten ein Vor- oder Nachteil ist, darf jeder selbst entscheiden.
Wer ständig auf der Suche nach Musik ist, in der sich (V)ersatzstücke von MOTÖRHEAD, alten HELLACOPTERS und SOCIAL DISTORTION wieder finden, der kann hier gerne zugreifen. Einer höheren Wertung stehen die zu wenig vorhandene Arschtritt-Komponente und der fehlende Mut zu Variationen gegenüber.
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