Review: Maintain - With A Vengeance

With A Vengeance
Maintain
Maintain - With A Vengeance
Also bitte, das ist ja nun wirklich nicht besonders originell. Sammelt man alle gängigen Zutaten, die einem aus dem Metalcore bekannt sind, fleißig zusammen, dann hat man MAINTAIN. Alles dabei - modernes Riff-Geballer, massenhaft Iron-Maiden-Gedächtnis-Gitarrenharmonien, unerwartete und doch irgendwie erwartete Breaks, Aggressionsablass-Vocals, Tattoos, Tattoos...und Tattoos. Um bei der Musik an sich zu bleiben: Alles hier Dargebotene hat man irgendwo schon mal gehört.

Trotzdem ist „With A Vengeance“ keineswegs ein schlechtes Album. Die Band beherrscht ihr Handwerk, weiß ihre Songs zu arrangieren und hat alles blinko-blanko produzieren lassen. Da hört man als Genreliebhaber gerne auch mal auf ganzer Länge zu. Einen kleinen, feinen Unterschied gibt es aber doch: Während viele Metalcore-Bands in letzter Zeit in deutlich metallischere Gefilde flüchten, lassen MAINTAIN die Hardcore-Wurzeln immer noch an allen Ecken und Enden dominant durchblitzen.

Insgesamt stabile Haumannskost mit bekannten Zutaten, aber nicht lauwarm, sondern schön heiß serviert. Leider fehlt der Wiedererkennungswert und auch nach häufigem Hören von „With A Vengeance“ merkt man, dass kaum etwas auf Dauer hängen bleibt. Für Fans ähnlich klingender Bands, wie die beispielweise etwas verspielteren PARKWAY DRIVE, aber auf jeden antestenswerter Stoff.
Yvonne Klein Yvonne Klein [yk]
Expertin für Modernes, gern heiß und fettig serviert
veröffentlicht am 14.06.2007 16:54 Uhr 0 Kommentare
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