The Red Shore - The Avarice Of Man

The Red Shore - The Avarice Of Man
Death Metal
erschienen am 03.09.2010 bei Listenable Records
dauert 57:34 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Creation
2. The seed of annihilation
3. Human all too human
4. The approaching tempest
5. The avarice of man
6. Of first and last things 4.59
7. Armies of damnation
8. Inflict De-Creation
9. The union ...
10. ... and it's own
11. Awakening
12. Reduced to ruin
13. The relapse of humanity

Die Bloodchamber meint:

Yvonne hatte mit ihrer Kritik am Vorgänger schon recht, THE RED SHORE frickeln sich eine Stunde einen ab und danach ist man genauso schlau wie davor. Allerdings soll es tatsächlich Leute geben, die auf frickeligen Death Metal stehen und davon nicht genug bekommen können.

„The Avarice of man“ ist technisch einwandfrei eingespielt und produziert und auch wenn THE RED SHORE und ihr Merchandise stark nach Deathcore aussehen, aus den Boxen tönt anspruchsvoller technischer Death Metal der fünf Jungs aus Melbourne. Besser kann man man ihn einfach nicht spielen. - Aber bessere Songs schreiben kann man und genau da wären wir wieder bei Yvonnes Kritik. „The Avarice Of Man“ klingt 60 Minuten ziemlich gleichförmig und immer wenn man das Gefühl bekommt, hier müsste jetzt ein grandioses Break einsetzen oder das Schlagzeug mal etwas heftiger draufhauen, passiert nicht viel. Auch Chase Butlers Stimme ist kaum variabel, er grölt die komplette Stunde in derselben Tonhöhe und Geschwindigkeit, da bleiben ja eher die Gitarren im Ohr hängen als der Sänger.

THE RED SHORE heben sich mit „The Avarice Of Man“ aus der Einheitsmasse der Deathcore Bands ab, in die hohe Death Metal Liga stoßen sie aber noch nicht. Da muss langsam eine Entscheidung fallen ob sie Fisch und Fleisch oder Tofu sein wollen.
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