Skinned - Spawn Of Insanity

Skinned - Spawn Of Insanity
Death Metal
erschienen am 01.05.2005 bei Dead World Syndicate Records
dauert 27:50 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Intro
2. These White Walls
3. Vomit On It
4. Fiend For Flesh
5. Waking The Dead
6. The Victim
7. Behold, My Hatred
8. Bowel Bong
9. Driven By Hate

Die Bloodchamber meint:

Oh Mann, der erste Blick auf Bandnamen, Platten –und Songtitel verspricht nichts Gutes. Alles wie aus dem Heavy Metal Klischeebuch abgeschrieben. Na ja, erstmal abwarten. Rein die Scheibe und was passiert? Intro – Schrei, Kreisch, leidendes Gebrabbel, also wie man es erwarten konnte! Dann der erste richtige Song „THESES WHITE WALLS“ – im gehobenen Midtempo geht’s los, der Anfang ist ganz viel versprechend, dann Gesangseinstieg - geil, der Song nimmt Fahrt auf und die anfänglichen Bedenken sind wie weggeblasen, sehr dynamischer Song, sehr geil! Auch im Verlauf des Albums schaffen es SKINNED meine Begeisterung auf konstant hohem Niveau zu halten! Alle Songs sind sehr gut arrangiert und wenn mal die Gefahr der Wiederholung besteht, überraschen SKINNED mit sehr coolen Wendungen, wie etwa mit einer hochmelodiösen Gitarrenpassage bei „FIEND FOR FLESH“. Die Band schafft es mühelos zwischen neuzeitlichem und altschuligem Gebolze zu wechseln und dabei ihre Songs interessant darzubieten! Death Metal mit klaren Preferenzen in Richtung der New Yorker Spielweise, soll heißen, groove – blast - stampf - blast. Dabei kommen mir immer wieder (neuere) SKINLESS in den Sinn, wobei SKINNED wesentlich variabler zu Werke gehen, da sie Ihren Sound mit coolen Spielereien aufwerten, hier eine Gitarrenlinie, die an MACABRE zu GLOOM Zeiten erinnert, da eine angefrickelte Rhythmuspassage!
Mit CEPHALIC CARNAGE Chefknöpfchendreher Dave Otero haben SKINNED einen wirklich fähigen Mann am Pult sitzen gehabt, der „SPAWN OF INSANITY“ einen sehr guten und differenzierten Sound spendiert hat! Bleibt noch anzumerken, dass sowohl Lenzig von CEPHALIC CARNAGE als auch Sherwood Webber (ex-SKINLESS) bei jeweils einem Song zu hören sind, was das Album jedoch weder auf- noch abwertet.
Alles in allem eine sehr gute, amtlich produzierte, amerikanische Death Metal Scheibe, die das Todesrad zwar nicht neu erfindet, jedoch in seiner Machart rundum überzeugt, starke 8 Punkte!
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