Spaceshiters - Grinding Dancers From Outa Space

Spaceshiters - Grinding Dancers From Outa Space
Grindcore
erschienen am 02.06.2006 bei Noisi Production
dauert 39:12 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Intro de muerte
2. Slave
3. Ride my horse
4. Silver attack
5. For my kids
6. Cucas don't lie
7. Dooming maggots
8. Green card for all
9. Kids playing crazy
10. 3,5 tons of putrid people
11. Shake the mouth
12. Reality of pubs
13. Formatris
14. Nice ass but not fat
15. Let's kill a nazi scum
16. Cows are the girls best friends
17. Under water love song
18. Brown brauns - kick this
19. Speedfreaks
20. The horny Asshole
21. Patholigical art
22. Let's dance the samba
23. Nasty feeling
24. Yokohama techno massacre
25. United states of world - outro
26. Love is the field

Die Bloodchamber meint:

Ich bin aus dem Grind Bereich schon einiges gewohnt. Aber diese CD ist eindeutig zu viel!
Vor dem Hören dachte ich noch, dass das Ganze interessant werden könnte. Der Name SPACESHITERS und der Titel "Grinding Dancers From Outa Space" waren ja nicht schlecht. Dann kam ein schönes Artwork hinzu und die eigenwilligen Namen der Tracks ließen auf einiges an Humor schließen, nicht viel, aber immerhin. Doch spätestens nach dem zweiten Lied wurde mir klar, dass ich die CD nicht bis zum Ende ertragen wollte. Schließlich habe ich es dann doch auf mich genommen und wie erwartet nichts als schlechte Laune davongetragen.
26 Lieder lang, jeweils im Durschschnitt 1,30 Minuten, versucht die Dreimannband etwas hinzubekommen, das sie selbst "Cyber Grindrock" nennen. Kurz ausgedrückt nutzen sie einen Computer für die Drums, geben irgendwelche Riffs von sich, die nicht mal im Grindcore als tauglich durchgehen und zerstören sich dabei ihre Stimme durch die merkwürdigsten "Töne", die anscheinend auch noch verzerrt sind. Man kann das, was rauskommt eigentlich nur mit einem Wort beschreiben: Mist! Wenn man sich nun mehr Mühe geben wollte, käme höchstens noch "absoluter Mist" in Frage!

Also mal ehrlich Jungs, was soll das? Ich habe vor kurzem eine 1Einmann-Grind-"Band"gehört, die um den Faktor 100 besser war als das hier! Ich rate jedem ab, diese CD oder auch nur einen Track zu hören. Das ist echt eine Zumutung.
Ich muss das einfach so drastisch formulieren, denn das mir vorliegende Werk kann vor allem denen als Grundlage dienen, die schon immer meinten Grindcore sei keine Musik! Und bei diesem Machwerk schließe ich mich ihnen sogar an...
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