Savatage - Power Of The Night

Savatage - Power Of The Night
Power Metal
erschienen in 1985 bei SPV, Steamhammer
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Power of the Night
2. Unusual
3. Warriors
4. Necrophilia
5. Washed Out
6. Hard for your love
7. Fountain of Youth
8. Skull Session
9. Stuck on You
10. In the Dream

Die Bloodchamber meint:

Mal wieder ein Klassiker Review, mal wieder SAVATAGE! Dieses Mal knöpfe ich mir den 84´er Meilenstein „Power of the Night“ vor. Nach dem mit Minimal Budget eingespielten superbst genialem Debüt Album „Sirens“ , folgte im Jahre 1984 mit dem vroliegendem Output, ein Release ,dass auch in der heutigen Zeit noch Maßstäbe setzen kann und dies auch tut. Das Cover zeigt die metallische Faust des „Metal Child“ welches im Titeltrack besungen wird, ansonsten ist die CD sehr schlicht, daher aber irgendwie edel aufgemacht. Das Booklet enthält neben ein paar Fotos, den Lyrics aber auch alle relevanten Infos.

Die Reise beginnt mit einem Sava Jahrhundert Klassiker: „Power of the Night“, welcher nach einem spacigen Intro in einen Rifflastigen Banger übergeht, der einem nie wieder aus den Hirnsträngen entweichen sollte. Das typische wabbrige Criss Oliva Gitarrenspiel , veredelt mit den göttlichen Lead Vocals des Mountain King, und mit den legendären Screams, die einem Mark und Bein erstarren lassen. „Raise the fist of the Metal Child!!!“. Yeahh. Wer diesen Song nicht kennt, soll elendlich für sein frevelhaftes Verhalten zugrunde gehen. Weiter geht´s mit einem wie Jon sagt mystisch angehauchtem Song, „Unusual“, der vor allem durch seine Gesangslinie zu überzeugen weiß. (göttlich: „There´s a light at the end of the Hall“). Der folgende Track “Warriors” beginnt Verhalten mit majestätischem Intro, um dann ein Mid Tempo Banger zu werden. Als Sahnehäubchen gibt’s dann einen Mitgröl Refrain (hm, da haben die Jungs von MANOWAR wohl geklaut als sie sich den aktuellen Album titel ausgedacht haben). Das folgende „Necrophilia“ besticht mit dem unglaublichen Drive und dem Abgeh Rhythmus, und wiederum die geniale Gitarrenarbeit. „Washed Out“ ist mit 2:13 min das kürzeste Stück der Platte und erinnert rein musikalisch an JUDAS PRIEST. Der geshoutete Refrain erinnert schon fast an einen Punk Song. Geil sind auch die derben Screams! „Hard for your Love“, ist dann wieder eine Mid Tempo Nummer, die ein absolut geiles Riff beinhaltet. Eigentlich sollte der Song damals als Single ausgekoppelt werden ( was jetzt nich unbedingt heissen soll, dass er MTVIVA kompatibel ist), der anstössige Songtitel war damals aber irgendeiner Dame zu hm freizügig sodass der Track der SAVATAGE vielleicht auch den verdienten kommerziellen Durchbruch beschert hätte, auf einem Schreibtisch verrottete. Und wieder ein Über Song. „Fountain of Youth“ ist ein bärenstarker Mid Tempo Brecher, der auch heute noch zu den All Time Classics zählt. Mit den beiden folgenden Tracks „Skull Session“ und „Stuck on You“ betreten die Herren dann noch einmal das speedige bzw. Up Tempo Terrain und liefern zwei weitere Hammer ab, bevor man mit „In the Dream“ zur abschließenden Ballade kommt. Diese hat zwar nicht Mörder Mega Über Universums alles andere was da war ist und kommen wird übertreffende Klasse der Marke „Believe“ oder „Alone you breathe“, ist aber immer noch überdurchschnittlich geil, und zeigt gut auf, wie es später noch einmal langgehen sollte. Vor allem die Vocals überzeugen, weil Jon so ziemlich alles aus seinem Repertoire auspackt.

Soundtechnisch ist das Album absolut spitze. Man bedenke das Jahr 1984! Auch nach heutigem Standard ist das Album ziemlich heavy und Metal produziert. Vor allem auch der Drum Sound kann überzeugen. Ich denke nach wie vor, dass SAVATAGE die genialste Band der Erde ist, ich kann mit Freude sagen, dass dieses Album ein absoluter Klassiker ist, und ich würde sagen, dass jeder der SAVATAGE nicht kennt, entweder ein Ignorant ist, die Metalszene nur öberflachlich betrachtet, oder schlicht und einfach was verpasst hat. So genug geredet. Holt euch das Teil, es ist es wert. 10 fette Punkte für eines DER Metal Alben aller Zeiten.
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