Syn:drom - Birth Of A Dark Empire (EP)

Syn:drom - Birth Of A Dark Empire (EP)
Death Metal
erschienen in 2007 als Eigenproduktion
dauert 19:12 min
Bloodchamber-Wertung:

Tracklist

1. Hands of Vengeance
2. Deathlike Silence
3. Madness
4. Human Harvest
5. Black Crown

Die Bloodchamber meint:

SYN:DROM stammen aus Sundsvall in Schweden. Auf diese Herkunft lässt das auf der hier zu besprechenden EP „Birth Of A Dark Empire“ enthaltene Songmaterial nicht gerade schließen.

Die Band spielt technischen Death Metal, der einerseits klar an amerikanische Gruppen dieses Genres denken lässt, andererseits aber auch an Bands wie etwa BEHEMOTH erinnert. Von den amerikanischen Bands haben sich die Jungs abgeschaut, wie man brutale Riffs schreibt. Die Gitarren sägen sich durch die Stücke, unterstützt durch ein treibendes und energiegeladenes Schlagzeugspiel.
Von Bands wie BEHEMOTH lernte man, wie man die Musik durch das Hinzufügen eines atmosphärischen Elements abwechslungsreicher gestaltet.
Eher selten wird man an schwedische Bands aus dem Stockholmer Umfeld erinnert. Dezente GRAVE Einflüsse kann man hier und dort aber doch ausmachen.
SYN:DROM geizen nicht mit Blastbeat Parts, doch sie lockern das Songmaterial durch ihr abwechslungsreiches Riffing enorm auf. So kommen neben Rasereien getragene Elemente genauso zum Zuge, wie stampfende Teile oder dezent melodische, atmosphärische Riffs. In Sachen Melodik sollte man aber nicht im Entferntesten an schwedischen Melodic Death Metal denken.
Was „Birth Of A Dark Empire“ zusätzlich noch seinen rauen Charme verleiht, ist die etwas unsaubere Produktion. Diese verleiht dem Material genau die passende Atmosphäre und verhindert das Abdriften in die Sterilität der Aufnahmen manch amerikanischer Kollegen. Allerdings muss man auch bedenken, dass es sich hier um eine Demoaufnahme handelt, und dafür ist der Sound wirklich gut.

„Birth Of A Dark Empire“ ist das zweite Demo der Band, die seit 2002 besteht. Die Stücke können durch ihren Abwechslungsreichtum in den abgesteckten Grenzen der besagten Musikrichtung punkten. Die Songs wirken durchdacht, aber nicht kopflastig. Die Riffs sind brutal, weisen aber genügend Freiräume auf, um eine dunkle Atmosphäre zu kreieren. Genügend Gründe, sich „Birth Of A Dark Empire“ schnellstens zuzulegen!
-